Sommerakademie 2017 
Architektonische Visionen für den Mehringplatz

Im September 2017 haben 27 Studierende aus Wiesbaden, Dortmund und Berlin im Rahmen einer Sommerakademie Zukunftsvisionen für den Mehringplatz in Kreuzberg erarbeitet. 

Dabei stand nicht nur die Auseinandersetzung mit dem aktuellen Zustand im Mittelpunkt, sondern auch der bewusste Umgang mit der Geschichte und der historischen Architektur des Platzes. Mit Hilfe der Entwurfsstrategie des „Reproduktiven Entwerfens“ wurde sich diesem denkwürdigen Ort genähert. Grundlage dafür war das 2014 formulierte Manifest zum „reproduktiven Entwerfen“ mit den dort formulierten 8 Thesen. Geprägt wird das „Reproduktive Entwerfen“ durch den konkreten und unvoreingenommenen Umgang mit historischen Referenzen aus der gesamten Architekturgeschichte, da es nicht möglich und schon gar nicht sinnvoll ist, immer wieder neu anzufangen. Ausgehend von der Behauptung, dass das „Reproduktive Entwerfen“ in jedem Maßstab und an jedem Ort funktioniert, bot der heutige Mehringplatz in Berlin mit seinen vielfältigen historischen Ebenen einen überaus geeigneten Ort für diese Art des architektonischen Entwerfens.

Begleitend fanden öffentliche Abendvorträge statt, in denen Architekt/innen aus der Praxis von ihrer Arbeit mit Referenzen berichteten.

Veranstaltet wurde die Sommerakademie in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Städtebau der TU Dortmund, dem Fachgebiet Gebäudelehre der HSRM Wiesbaden und dem Lehrgebiet Baukonstruktion im Bestand der Beuth Hochschule Berlin.